Tiefes TCA und Phenol Peeling

Mit welcher Zielsetzung sollte ich ein Peeling zur Hautverjüngung durchführen?

Kollagen- und Elastin- Fasern gehen im Rahmen des Alterungsprozesses der Haut über die Jahre verloren und bewirken, dass unsere Haut schlaff und dünn wird. Durch ein gezieltes Peeling kann der Alterungsprozess der Haut korrigiert werden. Optisch erscheint die Haut wieder straffer, fester, glänzender und damit jugendlicher. Eine besondere Eigenschaft des Peelings ist es, dass im Rahmen des Heilungsprozesses der Haut körpereigene Fasern und Gewebe gebildet werden. Diese bleiben in unserer Haut erhalte und unterliegen nur dem natürlichen Alterungsprozess. Das erzielte Ergebnis nach einem Peeling nach Abschluss der Wundheilung ist daher permanent und sieht sehr natürlich aus.

Wie lange dauert die Behandlung?

Ein Peeling dauert zwischen 15 Minuten und einer Stunde. Dabei wird zunächst das Produkt von außen auf die Haut aufgetragen. Abhängig von der Wahl des Peelings (oberflächlich, mitteltief und tief) dringt das Peeling danach in verschiedene Tiefen der Haut ein und verursacht hier eine lokalisierte und kontrollierte Gewebeschädigung. Oberflächlich kann dies als „Schälen der Haut“ wahrgenommen werden. Im Anschluss setzen die natürlichen Reparatur- und Regenerations-Mechanismen unserer Haut ein. Dabei kommt es nicht nur zu einer Erneuerung der verletzen Haut- und Gewebeschichten. Vielmehr kommt es im Rahmen der Wundheilung zu einer Stimulation der Synthese von neuem Gewebe und zu einer Anregung der Kollagen- und Elastin-Produktion.

Wann ist das Ergebnis des Peelings zu erkennen? 

Durch ein Peeling werden körpereigene Reparaturvorgänge angestoßen. Nach Abschluss dieser kommt es zu einer Verbesserung des Hautbildes. Daher ist mit dem entgültigen Ergebnis erst 3 Monate nach der Behandlung zu rechnen. 

Welche Komplikationen können auftreten? 

Die Wahl des richtigen Peelings ist zum einen abhängig vom gewünschten Effekt und unterliegt zum anderen den Voraussetzungen des individuellen Hautbildes des Patienten. Daher sind eine fachgerechte Anwendung des Peeling während der Behandlung und eine gute Nachsorge durch einen entsprechend fachkundigen Arzt entscheidend, um langfristig ein kosmetisch ansprechendes Ergebnis zu erreichen. Lassen Sie sich in unserer Praxis individuell beraten.

Wann darf nicht gepeelt werden? 

Ausschlusskriterien sind das Vorliegen von Allergien und aktive Hautkrankheiten wie z. B. Herpes sowie dunklem Hauttypen und der damit verbundenen gesteigerten Neigung zu Narbenbildungen. 

Gibt es Einschränkungen nach der Behandlung?

Nach der Peelingbehandlung ist es wichtig, über mehrerer Monate einen ausreichenden Sonnenschutz zu verwenden und Sonnenbäder zu vermeiden. Je nach Wahl des Peelings kommt es zu einem milden bis hin zu einem ausgeprägtem Schälen der Haut. Wir empfehlen nur bei einem tiefen Phenolpeeling eine Schonzeit von circa 1 Woche. 

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